Gesundheit und Abnehmen

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Fachbegriffe Ernährung von E-H

Energiearm
Mit “Energiearm” darf in Deutschland ein Lebensmittel nur dann bezeichnet werden, wenn es die vorgeschriebene Kaloriengrenzen nicht überschritten wird. So müssen zum Beispiel Lebensmittel, wie Kuchen, weniger als 40 kcal pro 100 g enthalten, Flüssigkeiten weniger als 20 kcal pro 100 ml. Bisher waren 50 kcal erlaubt.

Energiefrei
Wenn ein Getränk weniger als 4 kcal auf 100 ml enthält, so kann es laut einer neuen EU- Verordnung als „energiefrei“ bezeichnet werden. Das kann auch für andere Bezeichnungen verwendet werden, wenn diese für den Verbraucher voraussichtlich dieselbe Bedeutung haben.

Energiereduziert
Trägt ein Lebensmittel die Aufschrift „energiereduziert“, muss die Kalorienzahl um mindestens 30 Prozent geringer sein als vergleichbare Produkte. Wichtig: Der Hersteller muss auf dem Etikett angeben, wie es zu dieser Kalorienersparnis kommt.

Enzyme
Die Extrakte aus Ananas oder Papaya werden im Handel als Abnehmhilfe angeboten. Sie sorgen im Körper dafür, dass Nährstoffe aufgespalten werden können. Entgegen den Werbeaussagen der Hersteller können sie aber keine Fette schmelzen

Essentielle Nährstoffe
Diese Nährstoffe werden vom Körper nicht selbst gebildet und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dazu gehören alle Vitamine und Mineralstoffe außer Vitamin D. Ebenfalls essenziell sind auch bestimmte Fette (so genannte Omega- Fettsäuren), die zum Beispiel in Distel-, Soja- und Rapsöl vorkommen.

Fatburner

Das Wort „Fatburner“ bedeutet übersetzt so viel wie „Fettverbrenner“. So werden Lebensmittel genannt, die den Stoffwechsel ankurbeln und dadurch mehr Kalorien verbrennen. Dazu gehören zum Beispiel: Ananas, Chicorée, Grapefruit, Kirschen oder Papaya.

Fettarm
Die Bezeichnung „fettarm“ darf dann auf einen Produkt stehen, wenn es weniger als 3 g Fett pro 100 g enthält. Fettarme flüssige Lebensmittel, wie zum Beispiel ein Buttermilchgetränk, dürfen nur weniger als 1,5% Fett pro 100 ml liefern. Sie können also mit fettarmen Nahrungsmitteln ganz leicht Kalorien einsparen und so Ihre Gewichtsabnahme unterstützen.

Fettfrei
Wenn zum Beispiel Wurst und Käse pro 100 g (100 ml) nicht mehr als 0,5 g Fett enthalten, so dürfen sie ab sofort die Aufschrift „fettfrei“ beziehungsweise „ohne Fett“ tragen. Achtung: Angaben wie „10 % fettfrei“ sind irreführend und deswegen zukünftig verboten.

Fett i. Tr.
Fett i. Tr. Heißt: Fett in Trockenmasse. Ausgedacht hat sich den Begriff der Gesetzgeber, um den Fettgehalt von Käse festzulegen. Er bezieht sich auf völlig ausgetrockneten Käse. Denn mit der Zeit verliert er Flüssigkeit. Dadurch steigt sein Fettgehalt relativ gesehen an, eine Angabe wie bei Wurst könnte da ungenau sein. Das bedeutet Sahnequark mit 40 % Fett hat tatsächlich nur 11,4 g Fett pro 100 g. Frischkäse mit 60 % i. Tr. Liefert real nur 30 %. Bei 45 % Fett i. Tr. haben Emmentaler nur 27,5 %, Gouda 25 % und Weichkäse nur 20 %. Trotzdem: Butter weglassen und mit Brot essen.

Fettreduzierte Butter
Eine gute Alternative für diejenigen, die auf Kalorien achten. Im Gegensatz zu Butter (82% Fett) haben Dreiviertelbutter und Halbfettbutter einen Fettgehalt von 60% bzw. 40%. Nachteil: Nicht zum Kochen und Backen geeignet.

Fettreduzierte Milch
Man unterscheidet die Milch nach ihrem Gehalt an Fett. So hat teilentrahmte (fettarme) Milch einen Fettgehalt zwischen 1,5 und 1,8%, die entrahmte Milch auch Magermilch genannt, enthält lediglich 0,5%. Haltbarkeit: gekühlt bis zu 10 Tage.

Fettsäuren
Das sind die kleinsten Bestandteile von Fetten. Sie werden in sogenannte „gesättigte“ und „ungesättigte“ Fettsäuren unterteilt- Gesättigte Fettsäuren kommen in tierischen Produkten wie Butter, Fleisch und Käse vor. Ungesättigte Fette stecken vor allem in Seefisch, Pflanzenölen und Nüssen.

Fettstoffwechselstörung
Je nach Krankheitsbild sind Neutralfette oder Cholesterinspiegel des Blutes erhöht. Die Ursachen hierfür sind erblich bedingt, dennoch führen auch Ernährungsfehler, Alkoholgenuss und Bewegungsmangel zum Ausbruch der Krankheit. Gesunde Ernährung und mehr Bewegung helfen, Fettstoffwechselstörungen in den Griff zu bekommen.

Freie Radikale
Stoffe, die die Körperzellen ungünstig beeinflussen und so schneller alt oder krank machen. Zum Beispiel hohe Ozonwerte und Nikotin.

Fructose
Fruchtzucker ist ein Bestandteil in Früchten und soll den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen und somit für Diabetiker geeigneter sein. Die Fructose in anderen Lebensmitteln besteht oft aus chemisch veränderter Maisstärke. Dann heißt sie „Traubenfruchtsüße“ oder „natürliche Süße aus Früchten“.

Fruchtsaft
Wenn auf der Packung „Fruchtsaft“ steht, dann steckt auch wirklich 100 Prozent Saft drin, entweder frisch gepresst oder aus Konzentrat. Dem Saft wird also kein zusätzlicher Zucker beigemischt.

Fruchtzucker
Fruchtzucker (Fruktose) kommt vor allem im Obst und Honig vor. Er lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, ist daher prima für Diabetiker.

Funktionelle Lebensmittel
Funktionelle Lebensmittel werden mit Mineralstoffen, Vitaminen, Fettsäuren oder Ballaststoffen angereichert. Das soll Krankheitsrisiken senken. Bei gesundheitlichen Schwachstellen kann man durchaus zu diesen teureren Lebensmitteln greifen. So ergaben Studien, dass eine spezielle Margarine einen zu hohen Cholesterinspiegel senken kann. Ansonsten gilt: wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Zusatzfunktion.

Futterverwerter
Menschen, die leicht zunehmen, gelten als gute Futterverwerter. Das ist leider Vererbungssache: Ihr Körper putzt alle Nährstoffe optimal und speichert überflüssiges Fett für schlechte Zeiten. Auch Diäten machen uns zu guten Verwerten: Der Körper schaltet bei knapper Nahrung nämlich sofort auf Sparflamme und holt aus jeder Kalorie so viele Nährstoffe heraus, wie er nur kann.

Gelée Royale
Der Name „Gelée Royale“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „königliches Gelée“. Es handelt sich hierbei um den dicklichen Futtersaft, der für neue Bienenköniginnen von den Arbeitsbienen produziert wird. Das eiweiß- und vitaminreiche Gelée soll stärkend wirken und ist als Honig, in Tabletten oder Cremes in Apotheken erhältlich.

Gluten
Gluten ist ein Getreide- Eiweiß, das vor allem in Weizen, Roggen, Gerste und hafer steckt. Normalerweise ist dieser Stoff völlig harmlos. Allerdings können einige Menschen (ca. 0,1% der Bevölkerung) ihn nicht vertragen. Die Folge sind dann zum Beispiel Blähungen. Der Fachbegriff für diese Unverträglichkeit lautet Zöliakie bzw. Sprue.

Glucose
Hierbei handelt es sich um Traubenzucker. Er wird schnell vom Körper aufgenommen, treibt aber auch den Blutzuckerspiegel sehr hoch. Wenn er wieder fällt, droht Heißhunger.

Glykämische Index
Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index wie Weißbrot oder Zucker lassen den Blutzuckerspiegel stark in die Höhe steigen. Genauso rasch fällt er dann jedoch wieder ab, und man verspürt Hunger. Vollkornbrot, Gemüse und Milchprodukte halten den Blutzuckerspiegel dagegen stabil, so dass man nicht so schnell wieder etwas essen muss.

Glyx
„Glyx“ steht für glykämischer Index. Der zeigt an wie sehr Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lassen. Ein hoher Blutzucker bremst die Fettverbrennung und macht schnell wieder Hunger. Daher nimmt man durch Lebensmittel mit niedrigem Glyx leichter ab. Dazu gehören viele Obst- und Gemüsesorten sowie Milchprodukte.

Grundumsatz
Der Grundumsatz ist die Energie, die man pro Tag für die Erhaltung der lebenswichtigen Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag und Stoffwechsel benötigt. Faustformel in Kilokalorien pro Tag: Körpergewicht mit 24 multiplizieren. Das ist aber nur ein grober Wert. Denn auch Faktoren wie Geschlecht, Alter, Größe, Muskelmasse und Stress spielen eine wichtige Rolle.

H- Milch

Ultrahocherhitzte Milch (1 Sekunde auf ca. 150 Grad) ist keimfrei und geschlossen ohne Kühlung bis zu 4 Monate haltbar. Geöffnet gehört allerdings auch sie in den Kühlschrank und sollte in 3 bis 4 Tagen verbraucht werden.

Honig
Honig besteht zu ca. 70 bis 80 Prozent aus Frucht- und Traubenzucker, enthält keine Konservierungsstoffe und ist trotzdem unbegrenzt haltbar. 100 g haben ca. 300 Kalorien. Es gibt verschiedene Sorten, zum Beispiel Blütenhonig (hell, sehr süß, aus Nektar gewonnen) oder Waldhonig (dunkel, eher herb, aus Honigtau). Das 100-prozentige Naturprodukt enthält viele Vitamine, Mineral- und entzündungshemmende Stoffe, hilft deshalb bei Erkältung und grippalen Infekten.