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Begriffe von T-Z
Fachbegriffe Ernährung von T-Z
Tamarillos
Die länglich eiförmigen, Früchte werden auch Baumtomaten genannt. Sie haben eine braunrote, harte und glatte Schale und das orangerote bis cremegelbe Fruchtfleisch schmeckt etwas herb, süßsäuerlich und ganz leicht nach Tomate. Zum Verzehr die bittere Schale abziehen und dann als Gemüsebeilage garen oder in den Salat schneiden.
Tae Bo
Die Trainingsmethode verbindet Boxhiebe und Fußtritte aus asiatischen kampfsportarten mit klassischen Aerobic- Schritten. Ausdauer und Muskeln werden intensiv trainiert. Pro Stunde können bis zu 800 kcal verbrannt werden, wesentlich mehr als bei herkömmlicher Gymnastik. Tae Bo wird in Fitness- Studios angeboten
Transfettsäuren
Transfettsäuren wirken sich negativ auf den Cholesterolgehalt im Blut aus, der Arterienverkalkung fördert. Sie entstehen während der industriellen Verarbeitung von Fetten und Ölen mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Lebensmittel, die gehärtete Fette enthalten (zum Beispiel Blätterteig, frittierte Speisen, Kartoffelchips, Snack- Artikel), haben somit oft besonders viele Transfettsäuren. Diese Nehrungsmittel sind nicht nur fettreich, sondern auch schlecht für das Herz- Kreislauf- System. Sie sollten deshalb nur selten verzehrt werden. In geringen Mengen kommen Transfettsäuren auch in Butter oder Milch vor. Übrigens: Fertiggerichte mit gehärteten Fetten enthalten im Zutatenverzeichnis den Hinweis: „pflanzliches Fett gehärtet oder teilweise gehärtete“.
Traubenzucker
Traubenzucker (Glukose) findet sich in pflanzlichen Lebensmitteln (vor allem in Weintrauben, daher der Name). Man kann ihn aber auch extra kaufen, entweder pur (500 g ca. 1 – 2 €) oder als Lutschtablette.
Vacustep
Durch Unterdruck soll man mit diesem neuen Fitnesskonzept besonders wirksam Fett und Dellen an den Beinen bekämpfen. Dabei trainiert man auf einem speziellen Laufband, nur eine halbe Stunde ist nötig. Vacustep wird in Fitness- und Kosmetikstudios angeboten.
Versteckte Fette
Versteckte Fette sind die, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Das ist das tückische an ihnen. Denn wir merken meist nicht, dass wir sie gegessen haben. Sie stecken zum Beispiel in Käse, Wurst, Mayonnaise, Torten. Aber auch viele Industrieprodukte wie Chips.
Viszerales Fett
So nennt man das innere Bauchfett. Es führt dazu, dass der Körper gefährliche Hormone und Botenstoffe aussendet, die zum Beispiel zu Diabetes typ 2, Herzkrankheiten und Bluthochdruck führen können. Unabhängig von BMI und Körpergröße sollten Frauen mit einem Bauchumfang ab 88 cm dringend gegensteuern.
Vollmilch
Wird die Milch aus der Molkerei geliefert, so hat sie einen natürlichen Fettgehalt von ungefähr 4,0%. Durch ein bestimmtes Verfahren wird ihr in der Molkereie das Fett entzogen. Grundsätzlich sollte Vollmilch mindestens 3,5% Fett enthalten. Haltbarkeit: gekühlt max. 10 Tage.
Vollkornbrot
In Deutschland muss ein Brot zu mindestes 90 Prozent aus Vollkornmehl bestehen, damit man es Vollkornbrot nennen darf.
Vollkornprodukte
Sie liefern mehr Kalorien als Obst oder Gemüse. Aber Brot, Nudeln, Reis und Mehl aus Vollkorn werden aus dem ganzen Getreidekorn hergestellt, sind daher reich an wertvollen Vitaminen, Mineral-, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Vollkornerzeugnisse halten länger satt als Weißmehlprodukte und sollten deshalb gerade im Rahmen einer Diät bevorzugt werden.
Volumetrics
Dahinter verbirgt sich ein Abnehmkonzept, das auf Lebensmittel mit großen Volumen bei möglichst wenigen Kalorien setzt. Dazu zählen Obst, Gemüse und Salat, aber auch fettarme Milchprodukte und mageres Fleisch sowie Vollkornprodukte. Mit diesen Volumetrics ist man immer satt, obwohl man nur rund 1200 kcal pro Tag zu sich nimmt.
Vorzugsmilch
Mit Vorzugsmilch bezeichnet man frische und somit komplett unbehandelte Milch in der Fachsprache auch als Rohmilch bezeichnet. In den Handel kommt sie abgepackt als Vorzugsmilch. Da in diese Milch Krankheitserreger enthalten sein können, muss sie innerhalb von spätestens zwei Tagen abgekocht verzehrt werden. Haltbarkeit: gekühlt 1 bis 2 Tage.
Yams
Dabei handelt es sich um eine afrikanische Pflanze. Ihre Wurzeln werden in der Naturheilkunde eingesetzt. Denn sie enthalten eine Substanz, die die Knochen stärkt. Zudem unterstützen die in Apotheken erhältlichen Yams- Kapseln auch die Verdauungsorgane und erleichtern damit eine Gewichtsabnahme.
Zöliakie
Zöliakie ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das Klebereiweiß Gluten nicht vertragen wird. Es kann dabei unter anderem zu Erbrechen, gestörten Stuhlgang und Appetitlosigkeit führen. Betroffene müssen sich also glutenfrei ernähren. Gluten findet man in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer. Glutenfrei sind zum Beispiel Reis, Hirse, Mais und Buchweizen.
Zucker
Zucker wird aus Zuckerrohr oder –rüben hergestellt. 100 g enthalten ca. 400 Kalorien. Neben dem ganz normalen Haushaltszucker gibt es die so genannte Raffinade, ein besonders reiner Weißzucker. Puderzucker ist gemahlener Weißzucker, brauner Zucker wird aus karamellhaltigem Sirup (Kandisfarin) oder getrocknetem Zuckerrohr/- rübensaft hergestellt. Egal, ob weiß oder braun- Zucker enthält keine Vitamine und Mineralstoffe.
Zuckeraustauschstoffe
Dazu gehören zum Beispiel Isomalt, Sorbit und Xylit. Sie sind oft in Kaugummi enthalten, da sie nur 2 kcal pro Gramm haben und die Zähne nicht angreifen.
Zuckerarm
Mit der Angabe „zuckerarm“ darf ein Produkt EU- weit nur bezeichnet und somit auch gekennzeichnet sein, wenn dieses Produkt nicht mehr als 5 g Zucker auf 100 g enthält. Bei flüssigen Produkten darf die Grenze von nur 2,5 g Zucker pro 100 ml nicht überschritten werden.
Zuckerfrei
Bei „zuckerfrei“ gilt die EU- Verordnung: Vollkommen „zuckerfrei“ sind auch Kaugummis nur dann wenn der jeweilige Zuckergehalt unter 0,5 g auf 100 g beziehungsweise 100 ml liegt.

